DIE ERSCHAFFUNG DER WELT

Eine dramatische Weltordnung für Maschinen, eine Puppe und einen Menschen.

«Könnte eine Maschine denken? – Könnte sie Schmerzen haben? Nun, soll der menschliche Körper so eine Maschine heißen? Er kommt doch am nächsten dazu, so eine Maschine zu sein.» (Ludwig Wittgenstein)

Mehr Informationen: Schubert Theater .
Premiere: 03.12.2016
Weitere Vorstellungen: 04., 05. und 11.12.2016
Paul Amann Werke

Konzept, Regie: Marie Steiner Bühnenmaschinerie: Carolyn Amann, Aron Kitzig, Marie Steiner Musik und Sound Design: Lenard Gimpel Puppen: Claudia Six Weltmaschinistin: Katharina Paul

DER MINUSMENSCH

„Willst du ein Kind von mir? Jetzt oder später? Wann später? Wollen wir es jetzt probieren? Wer oder was ist wir? Wo höre ich auf und wo fängst du an? Wollen wir mehr werden? Du, ich und es? Wer oder was ist ES? Wenn es noch nicht geboren ist, warum ist es trotzdem schon da?“

Mehr Informationen: Schauspiel Leipzig

Premiere: 2. Oktober 2016 Mit: Sophie Hottinger, Michael Pempelforth und Brian Völkner Text: Till Müller-Klug Regie: Steffen Klewar Bühne und Kostüme: Silke Bauer Video: Ian Purnell Musik und Sound Design: Lenard Gimpel Produktion: Schauspiel Leipzig

FASSBINDER FIGHT CLUB

Ein Audiowalk von copy & waste in Koproduktion mit dem Festival FAVORITEN 2016.

Premiere: 23. September, 21:00, Critical White Cube, Beuthstraße 21

Mehr Informationen: copy&waste

Von und mit: Jörg Albrecht, Silke Bauer, Lenard Gimpel, Roman Hagenbrock und Steffen Klewar Performance: Selçuk Ceylan Produktionsbüro: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

RUHM UND ERSCHÖPFUNG

Eine Koproduktion von copy & waste und Neue Berliner Räume.

Durational Performance: July 16.-17., 22:00 – 10:00, Leipziger Strasse 63

More info: copy&waste , Neue Berliner Räume

Von und mit: Jörg Albrecht, Silke Bauer, Lenard Gimpel, Roman Hagenbrock und Steffen Klewar Produktionsbüro: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro English translation: Daniel Brunet

WHO YA GONNA CALL? SCHLOSSBUSTERS!

Ein Stadtschloss-Vergnügungspark

Premiere: 24. März 2016 im Ballhaus Ost

Mehr Informationen: copy & waste

Von und mit: Jörg Albrecht, Silke Bauer, Elena Gaus, Lenard Gimpel, Roman Hagenbrock, Janna Horstmann, Steffen Klewar und Daniel Sauermilch. Recherche: Tina Ebert Produktionsbüro: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Presse: Sarah Rosenau, MACCS GmbH.

THE MOST UNSATISFIED TOWN

The world premiere of a new play by Amy Evans, directed by Daniel Brunet

Since he arrived in Germany, Laurence has tried to do everything by the rules. He applied for asylum, waited patiently for his papers and found the kind of job no national would ever care to do. He is friendly to his neighbors, even the ones who tease his children in school, and cooperates with the police when they ask for his help.

He’s found the formula for survival, or so he thinks, until one day his friend Rahim mysteriously disappears. When the body turns up charred beyond recognition, Laurence is thrust to the fore of a civil rights movement and is forced to take a closer look at the town he was so ready to call home.

The Most Unsatisfied Town is based on the true story of Oury Jalloh, who was killed in Dessau police custody on January 7, 2005, and the activists of the Initiative in Remembrance of Oury Jalloh, who spurred an international movement to bring his killers to justice. This play is a fictional story about racism, police violence and life in German cities.

At English Theatre Berlin
Premiere: April 07

Premiere: 07. April 2016 With: Maya Alban-Zapata, Kenneth Philip George, Aloysius Itoka, Dorothee Krüger, Tibor Locher, Asad Schwarz-Msesilamba, Quatis Tarkington and Tyrell Teschner Text: Amy Evans Direction: Daniel Brunet Set and Costume: Tamar Ginati Music and Sound Design: Lenard Gimpel Lighting Design: Christian Maith Production: English Theatre Berlin, Supported by Hauptstadtkulturfonds

READING SALOMÉ

Die Oper als Hort monströser Geschlechterbilder: Richard Strauss’ Oper Salomé wurde seit ihrer Uraufführung 1905 als »monströs« bezeichnet: Wegen der Musik, die in bis dahin kaum gehörte Bereiche führte, aber auch, weil sich in der Protagonistin die größten Angstphantasien der Zeit bündelten: Differenzen wie Hysterie, Jüdisch-Sein oder das vermeintlich männliche Ausleben ihres sexuellen Begehrens.

In ihrem neuen Musiktheaterprojekt konfrontieren Johannes Müller und Philine Rinnert Richard Strauss’ Oper Salomé mit Techniken des Drag – einem Genre, das Geschlecht als überdramatische Rolle begreift. Lipsyncs, elaborierte Kostüme und üble Nachrede verquicken sich zu einer Abhandlung über die Exotik der Oper und die Frage, ob es eine Befreiung sein könnte, ein Monster wie Strauss’ Salomé zu sein. Eine Revue aus opulenten Salomé-Reenactments, musikalischer Werkanalyse und Archivdokumenten.

Mehr Informationen: SOPHIENSÆLE, Kampnagel Hamburg

Premiere: 08. Oktober 2015 Mit: Hauke Heumann, Bianca Fox, Shlomi Wagner, Cian McConn Konzept: Johannes Müller/Philine Rinnert Regie, Raum, Kostüme: Philine Rinnert Co-Regie: Johannes Müller Sound Installation, Audio Design: Lenard Gimpel Beratung: Werner Hintze Licht: Wassan Ali Regieassistenz: Carolin Kister Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Produktion: Johannes Müller/Philine Rinnert in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und SOPHIENSÆLE

Geld und Gott

Morgengrauen in Gotham. Anwalt Maximilian und Schauspielerin Betty trinken in einer Hotelbar, während im selben Hotel ein Mann in einem Superheldenkostüm in den Tod stürzt. Den Fall behandelt Polizistin Josefine, die bald dahinterkommt, dass Max mit illegalen Millionen unterwegs ist. Eigentlich sollte sie ihn verhaften, stattdessen verliebt sie sich in ihn. Meanwhile… träumt der melancholische Hotelkoch Juan von der schönen Betty und trifft einen Mann, der aussieht wie Bob Dylan. Der nimmt ihn mit auf eine Reise durch die Hölle. Die Ereignisse überstürzen sich, als die fünf sich auf einer Party auf der Yacht Purgatoria wieder begegnen: Ihr Gastgeber ist Otto Gott, der reichste Mann der Stadt…

Mehr Informationen: Staatstheater Darmstadt

Premiere: 30. April 2015 Mit: Yana Robin la Baume, Lene Dax, Karin Klein, Nicolas Fethi Türksever, Mathias Znidarec Text: Mass & Fieber Regie: Steffen Klewar Bühne und Kostüm: Silke Bauer Video: Ian Purnell Musik und Sound Design: Lenard Gimpel Produktion: Staatstheater Darmstadt

Nasty Peace

Am Kottbusser Tor in Kreuzberg wehren sich Menschen seit Jahren gegen drastisch steigende Mieten. Dort schicken copy & waste das Publikum in einen Audiowalk – und zugleich in Verteilungskämpfe um Wohnraum, Geld und Liebe.

Mehr Informationen: English Theatre Berlin, copy & waste

Premiere: 20. November 2014 Mit: Murat Dikenci, Steffen Klewar und Fabian Stumm Text: Jörg Albrecht
Bühne und Ausstattung: Silke Bauer, Saga Fermin Musik und Sound Design: Lenard Gimpel Technische Leitung: Yunus Kleff Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Produktion: copy & waste, English Theatre Berlin | International Performing Arts Center und WestGermany/NOrth Europe im Rahmen des ETB | IPAC-Projekts 25 Jahre Mauerfall or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Ossis/Wessis.

Anarchie in Ruhrstadt

In Anarchie in Ruhrstadt wird das Theater Oberhausen zur Donnerkuppel: Ein Kollektiv von Transen veranstaltet in dieser Arena Zweikämpfe. Der Schuhmacher Rick Rockatansky soll gegen einen Gegner antreten – gegen seine Geliebte Julieta Morgenroth. Sie hatte er gesucht, überall in der stetig zerfallenden Metropole.

Und während die beiden Liebenden in der Donnerkuppel ihre Suche nacheinander noch einmal durchleben und sich auf den bevorstehenden Zweikampf vorbereiten, wartet ein älteres Paar unweit von ihnen auf einen anderen Endpunkt: György Albertz, Ex-Präsident der Ex-Ruhrstadt, liegt im Sterben. Mit seinem Mann, Bünyamin Demir, rekapituliert er ihr gemeinsames Leben und ihre Utopien, die Wirklichkeit wurden und dann doch zerfielen.

Mehr Informationen: copy & waste

Premiere: 12. September 2014 Mit: Martin Hohner, Janna Horstmann, Silvia Medina, Peter Niemeyer, Moritz Peschke, Anna Polke, Hartmut Stanke, Sebastian Tiers Regie: Steffen Klewar Bühne und Kostüm: Caspar Pichler Text: Jörg Albrecht Video: Roman Hagenbrock, Stephanie Kayß Musik und Sound Design: Lenard Gimpel Produktionsleitung: Yunus Kleff Produktion: Ringlokschuppen Ruhr und Urbane Künste Ruhr in Zusammenarbeit mit dem Theater Oberhausen.